Text: Franz Völkl – Bilder: Franz Völkl, Rainer Sollfrank
Im Fokus: Die neue Broschüre „Marterl – Kapellen – Denkmale“
Bei der Jahreshauptversammlung des Heimatkundlichen Arbeitskreises (HAK) Waldthurn beim Maler-Michl stand die kürzlich veröffentlichte Broschüre „Marterl – Kapellen – Denkmale“ im Mittelpunkt. Besonders freuten sich die beiden Vorsitzenden Josefine Schmid und Rudi Meißner über die überaus gelungene Präsentation im Lobkowitz-Schloss mit den beiden „Pfarrgemeinde – Wanderinnen“ Andrea Götz und Steffi Daubenmerkl und die überaus guten „Verkaufszahlen“ für die Broschüre, die für 8 Euro im Gänsbürgerladen und bei der Marktgemeinde erhältlich ist. „Uiala“ schwärmte Josefine Schmid mit dem oberpfälzischen Wort des Jahres, hinsichtlich der gerade perfekten Erstellung, Vorstellung und des Interesses an der neuen Broschüre. „Dieser Erfolg ist für uns weiterhin Ansporn weiterzuarbeiten“. An einigen Objekten wie beispielsweise am Bildstock Fahrenbergstraße (Seite 25 in der neuen Broschüre) hat Helmut Gollwitzer bereits direkt einen QR – Code mit entsprechenden Erläuterungen angebracht.





Pläne und Aktivitäten für das kommende Jahr
Man wolle sich auch im kommenden Jahr jeden ersten Mittwoch im Monat sich im Rathaus treffen, die ersten beiden Treffen sind am 13. Mai und am 3. Juni 2026. Man wolle mit Mundart, ausgefallenen Berufen, Felsenkeller und dem Thema Hausnamen beschäftigen. Auch plane man einen Ausflug in den Bereich Waldsassen. Die beiden jungen Fahrenbergmesner Sandro Reil und Georg Schmidbauer junior haben in der Wallfahrtkirche alte Votivtafeln „aufgestöbert“, Horst Pleyer hat die etwas ramponierten Kunstwerke archiviert. Laut Josef Bodensteiner („Vize“ aus Obertresenfeld) sind die Holzstelen-Kunstwerke an der Streuobstwiese Richtung Fahrenberg, die der in Waldthurn aufgewachsene Künstler Hans Malzer im Oktober 2019 unter dem Motto „Sonnengesang des Franziskus von Assisi, künstlerisch umgesetzt in sieben Säulen“ kreiert und aufgestellt hat, durch die Witterung in Mitleidenschaft gezogen worden. Bodensteiner werde diese im Auge behalten und zusammen mit dem HAK eventuell restaurieren. „Das sind Kunstwerke, die wir unbedingt erhalten sollten“, ergänzte Vorsitzender Meißner.
Berichte und Weitere Vereinsaktivitäten
Das Zahlenwerk, vorgetragen von Kassenmann Max Kick zeigte eine überaus stabile Kasse. Josefine Schmid berichtet von einen Mitgliederstand von 72 Frauen und Männer, über weitere Tätigkeiten des vergangenen Jahres mit der Beteiligung am Bürgerfest, die Homepage-Arbeiten von Dr. Johannes Weig, den Besuch beim Becknzacherl-Wigg in Kallmünz, der Weihnachtsfeier und den Besuch bei der Buchvorstellung beim befreundeten Heimatkundlichen Arbeitskreis in Waidhaus.
Neue Mitglieder und Grußworte
Als Neumitglieder wurden Monika Kuhn (Waldthurn), Doris Bodensteiner (Spielberg) Sandro Reil (Waldthurn) und Lena Bartmann aus Tännesberg in den Verein aufgenommen. Bürgermeister Josef Beimler war aus Termingründen nur kurz bei der Veranstaltung. Sein Stellvertreter Roman Bauer meinte als OWV-Vorsitzender, dass der OWV zwar an der neuen Broschüre beteiligt gewesen sei, die Hauptarbeit aber beim HAK gelegen hätte. Diese Broschüre sei Werbung für Waldthurn, Bauer wünschte dem HAK weiterhin viele Heimatgeschichten.